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Grundgedanken der Ernährung in der TCM 

Nahrung als Medizin

  •  Essen ist nicht nur Kalorienaufnahme, sondern eine Form von Heilmittel.
  • Jede Zutat hat eine energetische Wirkung (wärmend, kühlend, befeuchtend, trocknend, Qi-, Yang-, Yin-stärkend usw.)





 Die Mitte stärken (Milz & Magen)

  • In der TCM ist die „Mitte“ verantwortlich für die Umwandlung der Nahrung in Qi (Lebensenergie) und Blut.
  • Bekömmliche, warme Mahlzeiten unterstützen die Verdauung. Rohes, kaltes oder stark Verarbeitetes schwächt.


 Individuell & saisonal

  • Jeder Mensch hat ein eigenes energetisches Muster (z.B. eher Kälte- oder Hitze-Typ)
  • Ernährung passt sich den Jahreszeiten an: im Sommer leichter, im Winter wärmender.

5-Elemente-Prinzip

  • Lebensmittel werden den fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zugeordnet.

 


 Therapeutische Wirkung

  • Beschwerden wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme, innere Kälte oder Hitze können über passende Ernährung gelindert werden.

 

Praktische Prinzipien
Lieber gekochte, warme Speisen statt viel Rohkost.

  • Regelmässige Mahlzeiten, nicht zu spät am Abend.
  • Massvoll essen- weder überfüllen noch hungern.

Gewürze  (Ingwer, Zimt, Kurkuma, etc.) gezielt als Heilmittel nutzen.

1. Rezept: Ananas-Reis (Qi tonisieren, Nahrungsstagnation auflösen, Nässe ausleiten)
Zutaten: 1 Tasse Süssreis (süss/warm) es kann auch Basmatireis verwendet werden, 2 Tassen Wasser (neutral/kühl), 1/2 TL Salz (salzig/kalt), 1 Stk. Ananas (süss,sauer/kühl), 3 EL Vollrohrzucker (süss/warm), 1/2 TL ger. Vanille-Stengel (süss/neutral).
Zubereitung :

  1. Süssreis anrösten, mit Wasser aufgiessen, salzen, kurz aufkochen lassen und zugedeckt bei niedriger Temperatur 45 Minuten quellen lassen.
  2. Ananas unter dem Ansatz der Blätter aufschneiden und aushöhlen.
  3. Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und mit dem gekochte Süssreis, Vollrohrzucker und Vanille mischen.
  4. Alles zusammen wieder in die Ananas füllen und bei 180 Grad 1 Stunde im Ofen backen.
  5. Beim servieren kann nach Belieben mit Vollrohrzucker oder Ahornsirup nachgesüsst werden.

Aus dem Buch: Essenz aus der Küchen von Ulrike von Blarer Zalokar

 
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